Etwa 100 Beobachtungen, Kommentare und vor allem konkrete Tipps zu verschiedenen Kommunikations-Themen von Mai 2005 bis Juni 2008

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Ankerplatz Rednerpult? Anker lichten!

Wieder hab ich so einen Vortragenden erlebt, so richtig aufs Vortragspult gestützt, fest “verankert” hing er da, etwas vorgeneigt, beide Hände an das Pult geklammert. Verständlich, denn unter Spannung fühlen wir uns wohl, wenn wir was zum Anhalten haben. Nein, jetzt kommt nicht die Geschichte von dem „Kapitän“, der sich dann ganz plötzlich mit dem (nicht richtig verankerten …) Pult aufs Publikum zubewegte und fast abgestürzt wäre.

Es ge...

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Verfasst am 16.06.2008

EM 2008: Der Transfer aufs eigene Thema ist der Schlüssel!



Vor ein paar Tagen (10.5. - siehe unten) ging es hier um die Verwendung des "EM-Aufhängers" in der Präsentation. Besonders wichtig bei dieser Technik der "Geborgten Aufmerksamkeit" ist die sinnvolle Verbindung mit dem eigenen Thema. Vorbildlich scheint mir diesbezüglich der Brief, den ich gerade von der Post AG erhalte - mit einem Schlüsselanhänger, der das berühmten Soundbite enthält "Tooor ... Toooor ... i werd narrisch!".

"Selbstgemaltes verdrängt in Zukunft PowerPoint" - wirklich?



Unter dieser Überschrift beschreibt ein ausgezeichneter Beitrag im TRENDLETTER 05/2008, warum Führungskräfte von Ebay, Microsoft (!), Infosys, Walmart ... zum Flipchart wechseln, wenn sie wirklich wichtige Ideen in die Köpfe kriegen wollen und worauf es dabei ankommt. Artikel (eine Seite) als pdf downloaden.

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Verfasst am 17.05.2008

Von Bank bis Bäcker - alles im Fussballfieber



"Borrowed attention" (geborgte Aufmerksamkeit) ist eine bewährte Werbestrategie. Auch in der normalen, geschäftlichen Kommunikation, in Ihrer nächsten Präsentation können Sie damit arbeiten:

  • Mit einem "Anker" starten: einen Fussball mitbringen, ein Pfiff mit Trillerpfeife (vor großem Auditorium!), oder auch nur verbal "Nur mehr X Tage bis zur Europameisterschaft"
  • R...
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Verfasst am 10.05.2008

"Briefing" kommt von "brief" = "kurz". KURZ!

Eine der häufigsten Klagen, die ich von meinen Klienten im oberen Management höre ist: „Ich werde mit Informationen zugeschüttet, die ich nicht brauche!"

Wenn Sie Ihren Chef über den Stand eines Projektes informieren wollen oder müssen, dann kann Ihnen Ihr eigenes Wissen in die Quere kommen: die Versuchung ist groß, ihn oder sie mit möglichst vielen Details zu beeindrucken.

Präsentieren Sie nur die Information, die Ihr Boss wirklich ...

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Verfasst am 03.05.2008

Überschriften können nicht nur sprechen, sondern auch scherzen



Das "assertion-evidence-principle" ist an sich ja eine durchaus ernste Sache: Aussagen / Behauptungen (=assertions) in die Überschrift, Beweise dafür (=evidence) darunter. So baut man klare und überzeugende Slides. Überschriften mit Aussagen nennt man auch "Talking headlines", weil sie in einem kurzen Satz eine kleine Geschichte erzählen -die eben durch das das Material darunter bewiesen, erhärtet wird.

Hier nun ein Beispiel, wie sich auch eine Persi...

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Verfasst am 07.03.2008

Das Notebook kauft Ihnen nichts ab!

Die Präsentation war gut aufgebaut, die Slides sehr in Ordnung, aber der Effekt war untermittelmäßig, der Präsentator war nicht voll „da". Bald war’s mir klar: Er hat beim Wechseln der Slides immer in sein Notebook geschaut und dabei weiter gesprochen. Wo ist das Problem?

Die Stimme folgt dem Auge – wenn Sie eine weiter entfernte Person ansehen und zu ihr sprechen, heben Sie automatisch die Stimme. Wenn Sie in Ihr

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Verfasst am 12.02.2008

2008: Präsenz? – "Presence"? – Wirkung!!

Natürliche Aufmerksamkeit aller Anwesenden – "Spürbar DA sein" … Wünschen wir uns nicht alle, dass unsere Gesprächspartner verstummen und uns erwartungsvoll ansehen, sobald wir den Raum betreten oder mit der Präsentation beginnen? Eine Start-Routine hilft Ihnen, Ihren Motor anzulassen und sofort präsent zu sein:

  • Sammeln Sie Ihre Energien in einiger Entfernung von dem Punkt, an dem Sie Ihren ersten Satz sagen wollen
  • Ein paar zügige...
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Verfasst am 02.01.2008

Das entscheidende Augenpaar ganz hinten

Sie müssen zu einer größeren Runde sprechen und wollen gut starten? Hier noch ein Tipp: Suchen Sie sich ein Augenpaar weit hinten (am besten eines, da zu einem eher freundlichen, vielleicht sogar bekannten Gesicht gehört), fixieren Sie dieses während Ihres ersten Satzes. Warum?

Die ersten Sekunden entscheiden, Ihre Zielgruppe macht sich ein erstes Bild von Ihnen, Ihren Fähigkeiten und Ihrer Glaubwürdigkeit. Wenn es

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Verfasst am 12.12.2007

Was Executives stört …

Vor einer Coaching-Session frage ich meist: "Was stört Sie selbst eigentlich am meisten, wenn jemand an Sie präsentiert?" Die kürzeste Antwort darauf bekam ich vorgestern:

„Dass die Leute nicht rasch zum Punkt kommen und dann aufhören!" – dahinter stecken ein paar leicht vermeidbare Schwächen:

  • Bei Adam und Eva anfangen: Das Ergebnis zählt, nicht der Weg dorthin und die bewältigten Irrwege. Daraus folgt oft
  • ...
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Verfasst am 29.11.2007

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